Beschreibung
Dieser Liegestein aus grauem Granit erzählt von Stärke und Verwurzelung – und vom Nebeneinander von Bearbeitetem und Naturbelassenem.
Der flache Liegestein zeigt eine markante diagonale Bruchkante: eine Linie, die den Stein in zwei Zonen teilt. Auf der einen Seite eine vollpolierte, glatte Fläche für die Inschrift – auf der anderen Seite die naturbelassene, raue Granitstruktur. Diese Zweiteilung ist kein Zufall, sondern gestalterische Aussage: der Übergang zwischen zwei Welten. Als Hintergrundstein ergänzt ein großer, massiger Fels die Grabstelle und gibt ihr Tiefe und Gewicht.
Handwerklich entsteht die Bruchkante durch gezieltes Meißeln des Granits entlang seiner natürlichen Schwächelinien – eine Technik, die Präzision und Erfahrung verlangt. Die polierte Fläche des Liegesteins wird in mehreren Schleifgängen auf Hochglanz gebracht. Der Fels im Hintergrund wird naturbelassen aufgestellt.
Das Spiel aus poliert und rau, aus Ordnung und Natur, spricht eine eigene Sprache: das Gedenken braucht keine Vollendung – es darf auch Offenheit zeigen. Der Fels als Begleiter steht für das Feste, das Verlässliche.
Dieser Liegestein ist ein modernes, individuelles Grabmal für das Urnengrab – tief verwurzelt und doch leicht im Erscheinen.
Trauer braucht Zeit.
Wir nehmen uns Zeit für Sie.
STOI Steinmetzwerkstatt
Daniel Probst-Bosch
www.stoi-stein.de
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